Lange Zahlungsziele schaden Mittelstand und Klein-Unternehmen

Das geplante Gesetz zur Bekämpfung des Zahlungsverkehrs im Geschäftsverkehr stößt bei den Freien Wählern auf grundsätzliche Zustimmung. Am vergangenen Mittwoch wurde bei einer öffentlichen Anhörung des Bundestags-Rechtsauschuss deutlich, dass diese Initiative auch von den Vertretern der kleinen und mittelständischen Wirtschaft  unterstützt wird. Die zwangsweise Auferlegung von übermäßig langen Zahlungszielen grenzt teilweise an sittenwidriges Verhalten und fügt kleinen und mittelständischen Unternehmen einen finanziellen Schaden zu. Viele marktmächtige Unternehmen benutzen ihre Lieferanten als billige Hausbank und zögern die Begleichung der berechtigten Forderungen monatelang hinaus.

“FREIE WÄHLER sind nicht bekannt dafür, dass sie ständig nach neuen Gesetzen und Regelungen rufen. Im vorliegenden Fall ist jedoch dringender Handlungsbedarf angesagt“, unterstützt Walter Öhlenschläger, Landesvorsitzender der FREIE WÄHLER Hessen, die zügige Umsetzung des geplanten Gesetzes. Neben den großen Handelskonzernen sind es vielfach auch Auftraggeber der öffentlichen Hand, die durch überlange Zahlungsziele negativ auf sich aufmerksam machen. „Deshalb muss die neue gesetzliche Regelung ausdrücklich auch für kommunale Auftraggeber gelten“, so Öhlenschläger abschließend.