Logo SuedLink verhindern Energiewende meistern FREIE WÄHLER Hessen

Der aktuelle Vorschlag von der CSU in Bayern, die derzeitige Trassenführung von SuedLink zu diskutieren, ist nicht zielführend.

Geplant ist jetzt eine Trasse, die nicht wie aktuell durch Nord- und Osthessen geht, sondern diagonal vom Landkreis Kassel im Norden, entlang der Bergstraße, in den Süden geführt werden soll.

Statt die dezentrale Energiewende zu meistern, weiter nach vorne zu bringen und eventuelle gesundheitsschädliche Einflüsse auf Mensch und Natur zu diskutieren, werden nun alternative Trassen diskutiert.

Wir, FREIE WÄHLER Hessen, lehnen weiterhin im Grundsatz die SuedLink Trasse ab, so der stellvertretende Landesvorsitzende der FREIE WÄHLER Hessen Engin Eroglu. Ebenso wie die immer häufiger aufkommenden Vorschläge aus den Reihen der SPD Hessen, eine Erdverkabelung vorzunehmen.  Weiter führt Eroglu aus, dass die Trassentechnologie über 150 Jahre alt ist. Sie steht symbolisch für die vergangene Technologie der zentralen Energieversorgung mit Kohle- und Atomkraftwerken. Das Argument, dass die Überschüsse aus dem Norden im Süden dringend benötigt werden, ist plakativ und entspricht nicht der Realität. Gerade im Norden stehen im Ruhrpott und in Hamburg alte Kohlekraftwerke die erhebliche Strommengen erzeugen und eine enorme Umweltbelastung darstellen. Hier wäre der Windstrom aus der Ost- und Nordsee für die Energiewende und die dadurch verringerten Umweltschäden kurzfristig besser eingesetzt.

Daher fordern wir die Schwarz/Grüne Landesregierung auf den Weg des gesunden Menschenverstandes zurückzukommen und schnellstmöglich die mit den BürgerInnen und den Kommunen aus Hessen die dezentrale Energiewende nach vorne zu bringen.